Präventionsarbeit an den Wilhelm-Ganzhorn-Schulen
Der Förderkreis der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen unterstützt seit vielen Jahren aktiv verschiedene Präventionsprogramme an unseren Schulen.
Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken und ihnen wichtige Kompetenzen für den Alltag mitzugeben.
Auch im aktuellen Schuljahr werden wieder bewährte Programme gefördert, die Themen wie Gesundheit, soziales Miteinander, Medienkompetenz und Suchtprävention in den Mittelpunkt stellen. So leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren, respektvollen und förderlichen Lernumfeld.
Klasse 1: Selbstbehauptungs- und Resilienztraining
Klasse 2: Theaterstück zum Thema digitale Medien
Klasse 3: Ausflug in den Klettergarten, Erlebnispädagogik
Klasse 4: Workshop zum Thema Schutz vor sexueller Gewalt
Klasse 5: Workshop zum Thema Medien mit Experte Clemens Beisel
Klasse 5: Theaterstück zum Thema Zivilcourage und Mobbing
Klasse 6: Gewaltprävention mit der Polizei
Klasse 7: Präventionsveranstaltung zum Thema Rauchen von einer Ärztin aus dem Helios Krankenhaus
Klasse 8: Alkoholprävention mit Experte Frank Milbich und Beratungsstelle ProFamilia zum Thema Sexualkunde
Klasse 9: Drogenprävention von der Polizei
Sozialkompetenztraining stärkt die Klassengemeinschaft der W7
Ein gutes Klassenklima ist die Grundlage für erfolgreiches Lernen. Deshalb hat der Förderkreis der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen sehr gerne die Finanzierung eines Sozialkompetenztrainings für die Klasse W7 übernommen.
Zu Beginn des Schuljahres stand die Klasse vor einigen Herausforderungen: Häufige Konflikte, Schwierigkeiten in der Kommunikation und ein wenig respektvoller Umgang miteinander belasteten den Schulalltag und erschwerten das gemeinsame Lernen. Um die Schülerinnen und Schüler gezielt zu unterstützen, wurde das bewährte Sozialkompetenztraining (SOKO) des Hohberghauses Bretten mit zehn Unterrichtseinheiten an die Klasse gebracht.
Im Mittelpunkt des Trainings standen ein wertschätzender Umgang miteinander, gegenseitiger Respekt und eine gelingende Kommunikation. Durch abwechslungsreiche Kooperationsspiele, gemeinsame Übungen und alltagsnahe Beispiele lernten die Schülerinnen und Schüler, Konflikte besser zu verstehen und konstruktiv zu lösen. Themen wie aktives Zuhören, Ich-Botschaften oder das Eisbergmodell nach Paul Watzlawick halfen ihnen dabei, das eigene Verhalten zu reflektieren und die Gefühle sowie Bedürfnisse anderer besser nachzuvollziehen.
Bereits während des Trainings wurden erste positive Veränderungen sichtbar. Gesprächsregeln werden häufiger eingehalten, Konflikte zunehmend ruhig und verbal gelöst und der Zusammenhalt innerhalb der Klasse hat sich spürbar verbessert. Davon profitieren nicht nur die Schülerinnen und Schüler selbst, sondern auch das Lernklima im Unterricht.
Der Förderkreis freut sich, mit der Finanzierung dieses Trainings einen Beitrag dazu geleistet zu haben, die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen nachhaltig zu stärken. Denn ein respektvolles Miteinander ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und eine starke Schulgemeinschaft.
Solche Projekte sind nur mit Unterstützung möglich.
Wenn auch Sie dazu beitragen möchten, dass unsere Schülerinnen und Schüler von zusätzlichen Bildungs- und Präventionsangeboten profitieren können, freuen wir uns über neue Mitglieder oder eine Spende. Jede Unterstützung kommt direkt den Kindern und Jugendlichen unserer Schulen zugute.
Ehrliche Worte, die zum Nachdenken anregen – Alkoholprävention an den Wilhelm-Ganzhorn-Schulen
Im Januar besuchte Frank Milbich die achten Klassen der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen und sprach in einer zweistündigen Präventionsveranstaltung offen über das Thema Alkohol. Dabei berichtete er sehr persönlich aus seinem eigenen Leben und gab den Schülerinnen und Schülern eindrucksvolle Einblicke in seine frühere Alkoholabhängigkeit.
Besonders bewegend war für viele Jugendliche seine Geschichte: Bereits mit 15 Jahren geriet Frank Milbich – trotz großer sportlicher Erfolge als Handballspieler – in eine Alkoholabhängigkeit. Im Laufe der Jahre steigerte sich sein Konsum auf bis zu drei Flaschen Schnaps täglich. Mit großer Offenheit schilderte er die körperlichen und persönlichen Folgen dieser Entwicklung und machte deutlich, welche Auswirkungen Alkoholmissbrauch auf das eigene Leben haben kann.
Durch seine authentischen und ehrlichen Worte gelang es ihm, die Jugendlichen zum Nachdenken anzuregen und sie für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren. Gerade solche persönlichen Erfahrungsberichte erreichen junge Menschen oft auf eine Weise, die reine Theorie nicht leisten kann.
Die Veranstaltung ist Teil der Präventionsarbeit an den Wilhelm-Ganzhorn-Schulen, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig stärken und ihnen wichtige Orientierung für ihren Alltag geben soll. Der Förderkreis der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen hat diese wichtige Veranstaltung sehr gerne finanziell unterstützt und damit einen weiteren Beitrag zu einer nachhaltigen Präventionsarbeit an unseren Schulen geleistet
Wer dazu beitragen möchte, dass auch künftig solche wertvollen Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler möglich bleiben, ist herzlich eingeladen, Mitglied im Förderkreis zu werden oder mit einer Spende zu helfen. Jede Unterstützung kommt direkt den Kindern und Jugendlichen unserer Schulen zugute.
Hinschauen statt Wegsehen – Theaterstück stärkt Mut und Zusammenhalt
Wie fühlt es sich an, ausgegrenzt zu werden? Und wie schwer kann es sein, den Mut aufzubringen, für andere einzustehen? Mit diesen Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen im Rahmen einer besonderen Theateraufführung auseinander.
Das Stück „Jedes Ich und jedes Du“ erzählt die Geschichte von Karl und Mia, die seit ihrer Kindergartenzeit befreundet sind und gemeinsam in die fünfte Klasse wechseln. Doch an der neuen Schule verändert sich ihre Freundschaft: Mia wird zunehmend ausgegrenzt und verspottet. Karl, von dem sie sich Unterstützung erhofft, schließt sich aus Angst, selbst zum Außenseiter zu werden, der mobbenden Gruppe an. Eine Geschichte, die viele Kinder nachvollziehen können und die zum Nachdenken anregt.
Im Anschluss an die Aufführung arbeiteten die Klassen gemeinsam mit den Theaterpädagoginnen die gezeigten Szenen auf. Dabei ging es um die Entstehung von Mobbing, die verschiedenen Rollen innerhalb einer Gruppe und vor allem um die Frage, wie jede und jeder Einzelne Verantwortung übernehmen kann. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie wichtig Zusammenhalt, Zivilcourage und ein respektvoller Umgang miteinander sind – und dass bereits kleine Gesten viel bewirken können.
Der Förderkreis der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen hat diese Präventionsmaßnahme sehr gerne finanziell unterstützt. Denn ein respektvolles Miteinander fällt nicht vom Himmel – es muss gelernt, erlebt und immer wieder eingeübt werden. Präventionsangebote wie dieses leisten dazu einen wertvollen Beitrag und stärken die soziale Entwicklung unserer Kinder nachhaltig.
„Stark wie ein Löwe“ – Selbstvertrauen und Mut für unsere Schülerinnen und Schüler
Die Klassenstufen 1, 3 und 4 der Grundschule sowie die 6. Klasse der Werkrealschule nahmen vor geraumer Zeit am Resilienz- und Selbstbehauptungstraining „Stark wie ein Löwe“ teil. Trainer Andreas Rysavy arbeitete dabei jeweils mehrere Schulstunden mit den Kindern und vermittelte auf spielerische und bewegungsreiche Weise wichtige Fähigkeiten für den Umgang mit Konflikten und schwierigen Situationen.
Im Mittelpunkt des Trainings stand die Frage, wie Kinder lernen können, selbstbewusst aufzutreten, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und Konflikte möglichst gewaltfrei zu lösen. Anhand eines anschaulichen Tiermodells erfuhren die Schülerinnen und Schüler, was es bedeutet, in schwierigen Momenten „stark wie ein Löwe“ zu sein: ruhig bleiben, klar auftreten und aus der eigenen inneren Stärke heraus handeln – ganz nach dem Motto: „Ich bleibe ruhig und entspannt, denn in der Ruhe liegt die Kraft.“
Die Kinder übten eine selbstbewusste Körperhaltung und eine klare Stimme, um in Konfliktsituationen sicher reagieren zu können. Gleichzeitig lernten sie, die Grenzen anderer zu respektieren und Mitschülerinnen und Mitschüler zu unterstützen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Dabei wurde deutlich: Viele Konflikte lassen sich bereits durch ein selbstsicheres Auftreten und gegenseitigen Respekt entschärfen.
Zum Abschluss der Trainingsreihe fand ein Elterninformationsabend statt, bei dem Andreas Rysavy die Inhalte des Programms vorstellte und den Eltern praktische Impulse für den Familienalltag mitgab. Der Förderkreis der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen hat diesen Elternabend sehr gerne finanziell unterstützt und damit dazu beigetragen, dass das Gelernte auch über den Schulalltag hinaus Wirkung entfalten kann.
Wer möchte, dass auch künftig solche stärkenden Projekte für unsere Schülerinnen und Schüler möglich bleiben, ist herzlich eingeladen, Mitglied im Förderkreis zu werden oder mit einer Spende zu helfen. Jede Unterstützung kommt direkt den Kindern unserer Schulen zugute.
Digitale Balance lernen – Medienkompetenz an den Wilhelm-Ganzhorn-Schulen
Wie viel Zeit verbringen Kinder und Jugendliche eigentlich täglich am Smartphone? Diese Frage stand im Mittelpunkt von Medienpräventions-Workshops, die im November an den Wilhelm-Ganzhorn-Schulen stattfanden. Für die Jahrgangsstufen 5, 6 und 8 war Medienexperte Clemens Beisel zu Gast, der seit vielen Jahren mit jungen Menschen zu Themen wie Social Media, Datenschutz und digitaler Verantwortung arbeitet.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurde ein ehrlicher Blick auf die eigene Mediennutzung geworfen. Dabei zeigte sich eine große Bandbreite: Während einige bereits ein bewusstes und gut begleitetes Nutzungsverhalten aufweisen, erreichen andere Bildschirmzeiten von bis zu acht oder sogar zehn Stunden täglich. Diese Zahlen sind keine Schätzungen, sondern lassen sich direkt auf den Geräten ablesen.
Im weiteren Verlauf der Workshops ging es um mögliche Folgen eines übermäßigen Medienkonsums – etwa Konzentrationsprobleme, Schlafmangel oder Stress – und vor allem um praktikable Lösungen. Die Jugendlichen entwickelten gemeinsam Strategien für eine gesündere Nutzung, darunter feste Handyzeiten, angepasste Benachrichtigungen und bewusst eingeplante handyfreie Phasen. Auch beliebte Apps wie TikTok, Instagram oder WhatsApp wurden kritisch beleuchtet: Chancen, Risiken, der Umgang mit Likes und Followern sowie der Schutz der eigenen Privatsphäre standen dabei im Fokus.
Ein wichtiger Baustein der Medienprävention ist die Einbindung der Eltern. Deshalb fand ergänzend ein Elternabend statt, bei dem Clemens Beisel konkrete Tipps gab, wie Erziehungsberechtigte ihre Kinder im verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone begleiten können.
Der Förderkreis der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen hat die Kosten für diese wertvollen Veranstaltungen sehr gerne übernommen. Solche Projekte zeigen, wie wichtig zusätzliche Unterstützung für eine zeitgemäße Bildung ist. Wer dazu beitragen möchte, dass auch künftig präventive und stärkende Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler möglich sind, ist herzlich eingeladen, Mitglied im Förderkreis zu werden oder mit einer Spende zu helfen.
Jede Unterstützung kommt direkt bei den Schülern an.
Respekt statt Gewalt – Ein Vortrag, der bewegt und zum Nachdenken anregt
Respekt, Empathie und ein wertschätzender Umgang miteinander sind wichtige Grundlagen für ein gelingendes Miteinander – in der Schule und weit darüber hinaus. Um diese Werte zu stärken, hat der Förderkreis der Wilhelm-Ganzhorn-Schulen sehr gerne einen besonderen Präventionsvortrag für die achten Klassen finanziert.
Der Gewaltpräventionstrainer und ehemaliger Personenschützer Michael Stahl war an den Wilhelm-Ganzhorn-Schulen zu Gast. Mit großer Offenheit berichtete er von seiner eigenen, von Gewalt und Unsicherheit geprägten Kindheit. Gerade diese persönlichen Erfahrungen machten seinen Vortrag besonders authentisch und berührend.
Im Mittelpunkt stand die Botschaft, dass wahre Stärke nicht durch Härte entsteht, sondern durch Respekt, Mitgefühl und die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Michael Stahl zeigte eindrucksvoll auf, dass hinter aggressivem Verhalten häufig Ängste und Verletzungen stehen und jeder Mensch selbst entscheiden kann, wie er anderen begegnen möchte.
Mit seiner direkten und zugleich einfühlsamen Art gelang es ihm, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der auch schwierige Themen wie Gewalt und Mobbing offen angesprochen werden konnten. Seine anschaulichen Beispiele regten die Schülerinnen und Schüler dazu an, genauer hinzusehen, füreinander einzustehen und Zivilcourage zu zeigen.
Der Förderkreis freut sich, mit der Finanzierung dieses Vortrags einen weiteren Beitrag zur Präventionsarbeit an den Wilhelm-Ganzhorn-Schulen geleistet zu haben. Denn neben der Wissensvermittlung gehört auch die Stärkung sozialer Kompetenzen und eines respektvollen Miteinanders zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Schulzeit.